Inflarx RX- nach 50% Minus in 2021 jetzt erste Erholungssignale? Vorsicht bleibt angebracht!

Die Aktie der InflaRX ( ISIN: NL0012661870, WKN: A2H7A5) hat eine wahre Horrorsaison hinter sich. Notierte das Papier im Februar noch bei 50 Euro, werden momentan exakt 25 Euro für den Titel bezahlt.

Mit anderen Worten: Wer zu Jahresbeginn in diesen Wert eingestiegen ist, mußte eine schlappe Halbierung seines Kapitaleinsatzes hinnehmen.
Erste Stabilisierungsversuche an der Marke von 25 Euro sind zwar erkennbar, aber mehr als ein schamhaftes Abmildern des charttechnischen Einbruchs ist vorerst nicht erkennbar, für einen wahren Turnaround fehlt jedes Indiz bislang. Vielmehr muß mit weiteren erheblichen Abschlägen gerechnet werden, sollte die Supportzone auch nicht halten.

InflaRx forscht an entzündungshemmenden Medikamenten zur Krebsbekämpfung. Hier meldete das Unternehmen mit Sitz in Jena vor kurzem den Start einer neuen klinischen Phase. Sie betrifft zwei Medikamente zur Therapie von Hautkrebs mit häufig tödlicher Diagnose. Sie sollen in einer Phase-II-Studie auf ihre Wirksamkeit alleine oder in Kombination geprüft werden.

Die Wirkstoffkombination hatte bei Vorstudien das körpereigene Immunsystem von Patienten so gestärkt, dass es den Tumor bekämpfte und sein Wachstum hemmte. Geplant ist die Behandlung von insgesamt 70 Krebskranken vor allem in Europa und in den USA. Jetzt wurde mit der Therapie des ersten, im fortgeschrittenen Stadium erkrankten Patienten begonnen. Ziel ist es dabei, Botenstoffe der Krebszellen zu zerstören und Wachstumssignale des Tumors zu unterdrücken.

Ob dies allerdings ausreicht, um der Aktie auch endlich wieder den notwendigen Schwung für eine Gegenbewegung zu verleihen, bleibt abzuwarten. Vieles ist im Kurs bereits eskomptiert und bisher wurde die richtungsweisende Zulassung für die erforderlichen Phase 3 Studien nicht erteilt.

Das Geschäftsmodell von InflaRx beruht auf der Entwicklung von Antikörpern. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf die Therapie von Krebs- und Lungenerkrankungen und Wirkstoffe zur Behandlung von Covid. Seit 2014 laufen die Entwicklungsarbeiten.  Klinische Studien sind teuer und zeitraubend.

Immerhin hat das Unternehmen sich über Kapitalmaßnahmen das Weiterlaufen der Forschungs- und Erprobungsarbeit gesichert. Trotz der regelmäßigen medizinischen Fortschritte bleibt weiter offen, ob und wann sich dauerhafte Therapieerfolge einstellen werden.

Immerhin gibt es erste positive Resultate der Behandlung von Patienten mit anti-neutrophilen zytoplasmatischen Auto-Antikörpern-assoziierter Vaskulitis (AAV) durch das hauseigene Präparat.

Patienten zeigten in allen drei Behandlungsgruppen ein starkes Ansprechen in Woche 16, und mehr Patienten, die mit SOC plus Vilobelimab behandelt wurden, hatten klinische Remissionen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Studie im Vergleich zu SOC plus Placebo.

Für ein strategisches Investment ist es noch zu früh.

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